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Trauerbewältigung

Wenn trauern krank macht

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf Verlust. Sie betrifft nicht nur unsere Gedanken und Gefühle, sondern oft den ganzen Menschen – auch den Körper, den Schlaf, die Energie und das innere Gleichgewicht.

Manchmal verläuft Trauer in klaren Wellen, manchmal bleibt sie lange still im Hintergrund spürbar. Sie kann sich zeigen als Schmerz, Leere, Sehnsucht, innere Unruhe oder auch als das Gefühl, nicht richtig im Leben weiterzukommen.

Jeder Mensch trauert anders. Deshalb gibt es keinen „richtigen“ Weg und keinen festen Zeitrahmen.

In meiner Begleitung geht es darum, der Trauer Raum zu geben, ohne sie zu drängen oder zu bewerten. Oft entsteht gerade durch dieses behutsame Wahrnehmen wieder mehr Kontakt zu sich selbst und zu dem, was innerlich bewegt.

Ich arbeite dabei auch mit Brainspotting. Diese Methode kann unterstützen, dort anzusetzen, wo Trauer nicht nur bewusst erlebt wird, sondern auch körperlich und emotional gespeichert ist – besonders dann, wenn Worte allein nicht ausreichen.

Ziel ist nicht, Trauer „loszuwerden“, sondern sie in einer Form zu integrieren, die wieder mehr Lebendigkeit und Verbundenheit möglich macht.

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